Isolierglas: Heizkosten sparen und die Umwelt schonen!



Die Anzahl der kühlen und kalten Tage pro Jahr scheint zu steigen, sodass wir die Heizung am liebsten von Oktober bis Ostern anschalten würden, damit unsere Wohnräume von behaglicher Wärme erfüllt werden. Bieten Sie kalten Temperaturen mithilfe von Isoliergläsern die Stirn. In unserem Beitrag lesen Sie, worauf Sie bei der Konfiguration des Isolierglases achten sollten.
Was ist ein Isolierglas?
Ein Isolierglas verkörpert eine Verglasungseinheit, die aus mindestens zwei Scheiben besteht. Sie kann sowohl wärmedämmende, als auch einbruchshemmende sowie sonnenschützende Eigenschaften besitzen, die sich je nach Belieben auch kombinieren lassen.
Wie ist ein Isolierglas aufgebaut?
Wie bereits erwähnt, besteht eine Isolierverglasung aus mindestens zwei Scheiben. Zwischen den einzelnen Scheiben befindet sich ein Zwischenraum, dessen Stärke mithilfe von Abstandhaltern aus Aluminium reguliert wird. Der Scheibenzwischenraum ist in der Regel mit Edelgasen, wie Argon oder Krypton gefüllt. Umgeben wird diese Konstruktion von einem Randverbund, der zumeist aus dem Trocknungsmittel Butyl besteht. Dieser circa 13 Millimeter starke sowie schwarze Randverbund erfüllt drei essentielle Aufgaben.

  1. Das Butyl entzieht dem Scheibenzwischenraum produktionsbedingte Feuchtigkeit.
  2. Es erfolgt eine hermetische Versieglung des Zwischenraums, die ausschlaggebend für die Langlebigkeit des Isolierglases ist.
  3. Es entsteht eine funktionelle Verglasungseinheit, die energetischen Erwartungen gerecht wird.
Wäre der Randverbund nicht vorhanden, könnte sich vor allem im Winter schnell Kondenswasser zwischen den Scheiben sammeln und einen Schimmelbefall begünstigen.
Welche Vorteile bringt eine warme Kante mit sich?
Der Abstandhalter bestimmt die Stärke des Scheibenzwischenraums und besteht üblicherweise aus Aluminium. Aluminium verfügt wegen seiner metallischen Eigenschaften über eine ausgeprägte Wärmeleitfähigkeit. Aus diesem Grunde erfreut sich die sog. warme Kante zunehmender Beliebtheit. Sie besteht aus Kunststoff und ist u.a. in den Farben weiß, grau und schwarz erhältlich. Neben den visuellen Vorteilen verleiht sie der Verglasungseinheit bessere thermische Eigenschaften. Zudem beugt sie der Ansammlung von Kondenswasser massiv vor.
Welche Aufgabe übernimmt der Scheibenzwischenraum?
Der Scheibenzwischenraum erfüllt zwei zentrale Funktionen. Einerseits bestimmt er der Indikator für die wärmedämmenden Eigenschaften und andererseits ist er in Kombination mit den gewünschten Glasstärken ausschlaggebend für die Nenndicke der Verglasungseinheit, wie folgende Beispiele demonstrieren.
Ein Isolierglas bestehend aus zwei 4 mm Floatglasscheiben und einem 16 mm starken Scheibenzwischenraum verfügt insgesamt über eine Nenndicke von 24 mm. Ein solches Isolierglas verfügt über einen Wärmedurchgangskoeffizienten (Ug-Wert) von 1,1.
Die Nenndicke einer Isolierverglasung, die sich aus zwei 4 mm Floatglasscheiben und einem 8 mm starken Scheibenzwischenraum zusammensetzt, beträgt hingegen nur 16 mm. Der Ug-Wert liegt bei einer solchen Verglasung etwa bei 1,5.
Prinzipiell gilt, je schmaler der Scheibenzwischenraum ist, desto geringer fällt die Wärmedämmung aus. Im Zuge der Energiewende wird zumeist ein Ug-Wert von 0,8 angestrebt, wie ihn beispielsweise unsere Dreiverglasungen bieten.
Warum sollten einfach verglaste Fenster gegen ein Isolierglas ausgetauscht werden?
Der Austausch basiert im Wesentlichen auf zwei Kriterien, der Kostenersparnis und dem Umweltschutz. Die wärmedämmenden Verglasungen ermöglichen Ihnen die Einsparung von Heizkosten und schonen zudem die Umwelt durch einen geringeren CO2-Ausstoß. 
 
Was bedeutet der Wärmedämmwert?
Der Ug-Wert beschreibt den Wärmeverlust des Glases. Je kleiner dieser Wert ausfällt, umso besser verhält es sich mit der Wärmedämmung. Demzufolge können Sie die Heizkosten und damit einhergehend auch den CO2-Ausstoß minimieren.
Warum wird eine Scheibe des Isolierglases beschichtet?
Glas gibt wegen seiner Eigenschaften mehr Wärmestrahlung an die Umwelt ab als Metalle beispielsweise. Damit das Glas seine wärmedämmenden Eigenschaften bestmöglich entfalten kann, wird eine Scheibe, die im Raum befindliche, mit einer extrem dünnen und für das menschliche Auge kaum wahrnehmbaren Metalloxidschicht versehen. Mithilfe dieser Schicht kann der Emissionsgrad gesenkt werden. Die Beschichtung wirkt sich zudem auf die Reflektion, Transmission und Absorption der einfallenden Licht- und Wärmestrahlen aus.
Wie kann eine bestmögliche Wärmedämmung herbeigeführt werden?
Die Wärmedämmung ist im Wesentlichen von den folgenden Faktoren abhängig, wobei die Ausrichtung in Ihrem Zuhause unberücksichtigt bleibt.
  1. Die Stärke und Anzahl der Scheibenzwischenräume beeinflussen die Wärmedämmung ebenso wie das integrierte Edelgas.
  2. Die Scheibenanzahl und deren Beschichtung reduzieren die Wärmeabgabe.
  3. Eine warme Kante ermöglicht eine bessere Wärmedämmung als Abstandhalter aus Aluminium.
Wo werden Isoliergläser eingesetzt?
Isoliergläser finden vielfältig Verwendung sowohl im privaten, als auch im öffentlichen Bereich. Sie werden in Fenstern, Schaufenstern und in Außentüren eingesetzt. Sie eignen sich ferner für die Konstruktion von Wintergärten und Glaswänden optisch anziehender Bürokomplexe.
Wie wird ein Isolierglas eingebaut?
Der Einbau eines Isolierglases erfolgt mithilfe von Verglasungsklötzen, die in Baumärkten oder Internet erworben werden können. Sie schaffen die sog. circa. fünf Millimeter starke Glasluft zwischen dem Glas und dem tragenden Rahmen. Die dabei entstandene Fuge kann auf verschiedene Arten, bspw. mittels Kunststoffprofilen, Klebern oder Silikonen abgedichtet werden. Bei dem Einsatz von Silikon und Kleber ist darauf zu achten, dass diese neutralvernetzend sind, damit der Randverbund nicht beschädigt wird. Eine Schädigung senkt die Lebensdauer und Funktionalität der Scheibe erheblich.
Welche Arten von Isoliergläsern gibt es?
Neben dem Wärmeschutz können Isoliergläser auch eine einbruchhemmende sowie eine Lärm- und Sonnenschutzfunktion übernehmen, die sich auch miteinander kombinieren lassen. Mithilfe solcher Gläser können Sie...
  • Ihr Zuhause in eine Ruhezone verwandeln und somit Ihr gesundheitliches Wohlbefinden optimieren.
  • eine lichtdurchflutete sowie freundliche Wohnatmosphäre schaffen.
  • das Eindringen von ungewollten Gästen massiv erschweren oder gar verhindern.
  • einer Raumerhitzung in Sommermonaten prophylaktisch begegnen.
  • die Energiebilanz Ihres Eigenheims optimieren und Heizkosten einsparen.
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